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Kantenworkshop

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Kantenworkshop

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Der Austausch mit unseren Industriepartnern machte immer wieder Herausforderungen in der industriellen Praxis deutlich, sodass dabei das Themengebiet »Kante« in den Fokus gerückt ist und sowohl Bauteilkanten als auch Werkzeugkanten, Funktionskanten oder Dichtkanten beschreibt. Konkret geht es um Anwendungen wie Entgraten, Kantenverrunden, Kantenbearbeitung, Kantenbeschichtung oder Kantenqualifizierung. Um die Expertise der Industriepartner und des PTZ Berlin zu bündeln und dem Anwender Antworten auf aktuelle Fragestellungen zu geben, wurde vor einiger Zeit der »Kantenworkshop« ins Leben gerufen.

Zahlreiche Industriepartner, vom großen Konzern bis hin zum kleinen oder mittleren Unternehmen, nehmen als interessierte Anwender und Entwickler an diesem Kantenworkshop teil, der als Lunch-to-Lunch-Veranstaltung stattfindet. Nach dem ersten Tag wird der Kantenworkshop durch eine Abendveranstaltung mit Programm und einem gemeinsamen Dinner abgerundet. Dadurch ergeben sich bereits zahlreiche Gelegenheiten, erste Kontakte zu knüpfen und die Teilnehmer kennen zu lernen. Am Folgetag präsentieren werden die halbstündigen Vorträgen einiger Teilnehmer fortgesetzt, in denen sie ihr Unternehmen sowie ihre Themen im Bereich »Kante« präsentieren. Beispielsweise wurden in den letzten Veranstaltungen die robotergeführte Fräsbearbeitung von Bauteilkanten genauso erörtert wie die Herausforderung der Kantenbeschichtung, um nur zwei exemplarische Themen zu nennen.

Im nächsten Kantenworkshop, der am 26. und 27. November 2020 im PTZ Berlin stattfinden wird, soll das Thema »Herstellung und Charakterisierung – Kanten in der industriellen Prozesskette« näher betrachtet werden. Fragestellungen könnten also sein: Mit welchen Verfahren können Kanten hergestellt werden? Wie prozesssicher sind diese? Welchen Einfluss haben sie auf Nachbearbeitungsverfahren? Wo gibt es Verbesserungspotential? Wie können Kanten gemessen werden? Wie zuverlässig und reproduzierbar ist die Auswertung? Worauf kommt es bei Kanten im Allgemeinen an? Welche Herausforderungen stellen sich in der Qualifizierung und Beschreibung von Kanten? Wie sind diese zu lösen? Sind dabei nur physische Lösungen nutzbar oder könnte man auch an Lösungen in der Auswerte-Software denken? Wie gut passen die Kantenanforderungen aus Zeichnungen zu den gemessenen Werten? Und sind die Messwerte zuverlässig oder ist bereits die Konstruktion und Zeichnungserstellung zu restriktiv? Das sind nur exemplarische Fragestellungen, die vor allem eines deutlich machen: Das Themengebiet ist sehr weitläufig und keineswegs trivial.

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