direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Entwicklung und Erprobung einer Prozessüberwachung für Gleitschleifbearbeitungen

Darstellung einer Gleitschleifanlage mit Schleifkorpern und Werkstuck
Lupe

Das Gleitschleifen ist ein weit verbreitetes Verfahren zur Nachbearbeitung von Oberflächen und Kanten. Als Werkzeuge dienen hierbei Schleifkörper, welche meist in Kombination mit einem wasserbasierten Compound mit den Werkstücken in einem Arbeitsbehälter in Kontakt gebracht werden. Der spanende Trennvorgang basiert auf einer Relativbewegung zwischen den Schleifkörpern und den Werkstücken. Bei der Verfahrensvariante des Vibrationsgleichschleifens entsteht die Relativbewegung zwischen den Schleifkörpern und den Werkstücken durch eine Schwingungsanregung des Arbeitsbehälters.

Im industriellen Umfeld erfolgt die Überwachung von Gleitschleifprozessen zumeist durch das Betriebspersonal. Vom Normalbetrieb abweichende Prozesszustände werden auf Basis von Erfahrungswissen erkannt und korrigiert. Diese Möglichkeit der Prozessüberwachung ist allerdings vom subjektiven Empfinden des Betriebspersonals abhängig und somit anfällig für Fehlentscheidungen und menschliches Fehlverhalten. Vor diesem Hintergrund soll ein Überwachungssystem entwickelt werden, mit dem auf Basis von Sensordaten Informationen über den Prozesszustand abgeleitet und dem Betriebspersonal zur Verfügung gestellt werden.

Im Rahmen einer Abschlussarbeit soll der Prototyp einer sensordatenbasierten Prozessüberwachung für Gleitschleifbearbeitungen konzipiert, umgesetzt und getestet werden.

Die Arbeit umfasst folgende Teilaufgaben:

  • Auswahl geeigneter Sensoren für die Messung der Prozesswasserzufuhr und –abfuhr, sowie der Temperatur im Arbeitsbehälter,
  • Auswahl geeigneter Hardware zur Verarbeitung, Speicherung und zur visuellen Darstellung der gemessenen Prozessdaten,
  • Entwicklung und Erprobung des Überwachungssystems im industriellen Anwendungsfall,
  • Auswertung und Dokumentation der Erkenntnisse.

    Was Du mitbringen solltest:

    • Engagement, Teamfähigkeit und eine eigenverantwortliche Arbeitsweise,
    • Kenntnisse im Bereich Messtechnik, Sensorik und Signalverarbeitung, sowie Programmierkenntnisse,
    • Sehr gute Deutschkenntnisse, gute Englischkenntnisse,
    • Sicherer Umgang mit MS Office.

      Bei Interesse wende dich bitte an:

      Marco Kopp, M.Sc.
      Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb


      Tel.: 030 - 314 23624

      Zusatzinformationen / Extras

      Direktzugang

      Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe